MINIMALINVASIVE EPIDURALE
WIRBELSÄULEN-
KATHEDERTECHNIK (Racz-Katheder)
Diese Methode wurde in Lubbock/Texas von Prof. Racz
entwickelt,
wissenschaftlich aufgearbeitet und wird seit
über 13 Jahren angewandt.
Ich habe diese Methode über Prof. Racz persönlich
kennengelernt und
mir
die Verfahrenstechnik im Work-
shop in
Budapest unter Anleitung von
Prof. Racz und
dessen
Team angeeignet.
Bei dieser Methode wird ein spezieller Epiduralkatheder
über den Hiatus
sakralis eingeführt.
Hierfür wird, im Gegensatz zu den sonst üblichen
operativen Methoden, lediglich eine lokale Betäubung im
Bereich des
Steißbeins erforderlich.
Der Katheder wird sodann über eine kleine Führungssonde
in den
epiduralen Raum eingeführt und schmerzfrei nach
oben an den
Schmerzursprungsort vorgeschoben.
Auf Grund dieses Zugangsweges sind
weder Schnitte noch
andere gewebezerstörenden Maßnahmen erforderlich
und es besteht deshalb kein Risiko einer Narbenbildung
wie beim
Postnukleotomiesyndrom.
Nachdem die korrekte epidurale Lage des Katheders durch
ein
Epidurogramm
bestätigt worden ist, wird die Band-
scheibe sowie der
jeweilige Nervenwurzelabgang gezielt
mit Medikamenten umspült, um lokale
Entzündungs-
mediatoren in ihrer Wirkung derart abzuschwächen, dass
die
Beschwerdesymptomatik abklingen kann.
Zusätzlich wird der Versuch unternommen, durch Umspülung
mit
hochkonzentrierter Kochsalzlösung den Bandscheiben-
vorfall durch
Volumenentzug
zu verkleinern und einzu-
schrumpeln.
Diese neue Behandlungsoption besteht sowohl bei akuten
als auch bei
chronischen Lumbalgien und Lumboischialgien
ohne wesentliches
sensomotorisches Defizit.
Die Hauptindikationen liegen bei Protrusionen und subligamentären
Bandscheibenvorfällen mit oder ohne
Nervenwurzelkompression, bei
postoperativen Schmerz-
zuständen durch spinale Vernarbungen und
Fibrosen
(Postnukleotomiesyndrom).
Diese Behandlungsmethode wird von mir in "Single Shot
Technik" ambulant
durchgeführt, ohne Krankenhausaufenthalt.
