BEHANDLUNGSSTRATEGIEN IN DER SCHMERZTHERAPHIE

Die nachfogenden Ausführungen sollen als Leitfaden
während unserer Behandlung dienen.
Unser Ziel ist es, dass Sie verstehen was wir machen.
In der Regel sind unsere weiterführenden Behandlungen
erst nötig, wenn konservative Maßnahmen beim Hausarzt
oder Orthopäden nicht zum Ziel geführt haben.
Dann stehen wir Ihnen mit modernen Schmerztherapie-
techniken
zur Verfügung.

Der erste Schritt ist immer die Diagnosestellung.
Dazu stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Körperliche Untersuchung, Zusatzuntersuchung mit
Röntgen, CT, NMR usw., Konsiliaruntersuchungen durch
Neurologen, Urologen, Gynäkologen usw.
Wenn die Diagnose nicht sicher gestellt werden kann,
können zielgenau unter Röntgenkontrolle weitere
Untersuchungen angewendet werden wie z.B. Test-
betäubungen der kleinen Wirbelgelenke oder des
Iliosakralgelenkes (ISG) oder die Testung der
Bandscheiben mittels Diskographie.

Alle Untersuchungen werden ambulant durchgeführt.
Anschließend erfolgt die Besprechung der Untersuchungs-
ergebnisse, die Diagnosestellung und die Erörterung der
Behandlungsmöglichkeiten.

Der zweite Schritt ist die Therapie. Einige unserer
Leistungen sind je nach Versicherungsart keine Kassen-
leistungen und müssen vom Patienten selbst bezahlt
werden.
Begonnen wird die Therapie in der Regel mit einfachen
Therapiemaßnahmen und je nach Fortschritt erfolgt der
Einbezug von weiteren speziellen Schmerztherapie-
techniken. Wir wenden diese Taktik an, da unerwünschte
Nebenwirkungen minimiert werden und vielen Patienten
schon mit diesen Behandlungsmaßnahmen geholfen ist.
Wie weit in dieser Stufentherapie vorgegangen werden
kann hängt von unterschiedlichen Umständen ab, sowie
von der technischen Ausstattung der Praxis, von der
Spezialisierung und letztlich auch von der Geduld des
Patienten.

Medikamentöse Behandlung mit Tabletten oder Spritzen
wurde in der Regel schon im Vorfeld durchgeführt.
Aus unserer Sicht sollte immer ein zumindest kurzfristiger
Therapieversuch mit Krankengymnastik, manueller Therapie
oder speziellem Krafttraining unternommen werden.
Sehr oft ist das aber erst nach Reduzierung der Schmerzen
möglich.

Nachfolgende Therapiemethoden stehen hier in der Praxis
in ambulanter Durchführung zur Verfügung.
Es gibt leider keine Methode, die 100% erfolgsversprechend
ist. Deshalb werden oft mehrere Methoden notwendig.

 

HINWEIS:

Eine ärztliche Leistung darf
laut Gebührenordnung nur
dann als Kassenleistung
abgerechnet werden, wenn
sie ausreichend, zweckmäßig,
unverzichtbar, notwendig und
wirtschaftlich ist und im
offiziellen Leistungs-
verzeichnis aufgeführt ist.
Von "optimal", "modern",
"nach neuestem Stand" usw.
ist nicht die Rede.
"Notwendig" bedeutet
lediglich die "Not abwendend".

Es werden aber, wie im Text
links dargestellt, immer neuere
Techniken in der modernen
Medizin entwickelt um auch
den Patienten helfen zu
können, bei denen bisher
die Behandlungen fehlschlugen.

Die neueren Techniken sind
meist schonender, gefahrloser
und effektiver.
Diesem Fortschritt hinkt
unsere ärztliche Gebühren-
ordnung zwangsläufig
hinterher, denn der Katalog
der Gebührenordnung wird
nur in größeren Abständen
aktualisiert und er ist durch
und durch veraltet.

Wir bieten einige Behandlungen
an, die auf Grund obiger
Bestimmungen nicht von den
Krankenkassen übernommen
werden dürfen.


Die Krankenkassen müssen sich
an ihre Gebührenordnung halten.
Nicht in dieser Gebührenordnung
aufgeführte Behandlungen dürfen
nicht bezahlt werden.

Bei Privatpatienten bestehen
kaum Beschränkungen - dies
sollten freiwillig versicherte
bedenken.
Dr. med. Michael Schmid
Facharzt für Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie
 Kurzportrait
Behandlungsstrategien in
 der Schmerztherapie
Infiltration der kleinen
Wirbelgelenke
Minimalinvasive
epidurale Kathedertechnik
Racz-Katheder
Perkutane Radiofrequenz-
behandlung an den
Wirbelgelenken
Perkutane Nukleoplastie
der Bandscheiben der LWS
Pasha-Katheder zur
Neuromodulation
Multifunktionskatheder